Gassenkinder

Gassenkinder-Betreuung unser jüngstes Projekt

 

Betreuung der Gassenkinder nach der Schule

Jeweils am Nachmittag nach der Schule kommen gegen 30 „Gassenkinder“ in die Notküche. Sie erhalten hier etwas zu Essen und einen Tee.

Es sind Kinder von Eltern, die als Erntearbeiter im Ausland ihr Geld verdienen müssen. Sie werden meist Verwandten, Grosseltern oder Nachbarn für 100-150 € im Monat „überlassen“. Diese sind nur all zu oft überfordert und zu alt, um sich wirklich um die Kinder zu kümmern und so enden diese leider oftmals auf der Strasse.

Die Kinderbetreuung konnte dank erfreulicher Spenden professioneller aufgebaut werden. So dürfen die Kinder ab 14 Uhr 30 unter Anleitung ihre Schularbeiten erledigen. Gegenwärtig überwachen drei Lehrerkräfte, von Papageno  mit einem kleinen Entgelt entschädigt, abwechselnd die Hausaufgaben. Dazu wird dort wo es nötig ist Nachhilfe erteilt . Oft bleibt auch noch Zeit für ein Spiel. Bei den Knaben ist der gespendete und sehr stabile "Töggelikasten" sehr gefragt.

Bedingung ist, dass sie auch wirklich die Schule besuchen. Das ist in Rumänien überhaupt nicht selbstverständlich!  In Stichproben wird dies überprüft, indem eine schriftliche Bestätigung verlangt wird, ob sie wirklich in den letzten 2-3 Wochen die Schule besucht haben.

30.9.2010 / HRM