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Zur Vorgeschichte:
In den 90er
Jahren verunfallte ein Waldarbeiter im ländlichen Dörfchen
Pauca (deutsch Törnen), etwa 50 km nordwestlich von Sibiu entfernt. Weil eine
Notaufnahmestelle in der Gegend fehlte, endeten dieser tragische Unfall leider tödlich. Dies wurde Martin Bauer
von der Asociatia Papageno zugetragen. Er suchte nach
Möglichkeiten um für Pauca und den darum herumliegenden
Dörfern und Weilern eine solche Tragödie wenn möglich in
Zukunft ersparen zu können. Gleichzeitig versuchten sie die
medizinische Versorgung für dieses grosse und abgelegene
Gebiet von etwa 35 mal 50 km mit etwa 10'000 Einwohnern zu
verbessern.
Zusammen mit der
örtlichen Behörde hat Papageno mitgeholfen in
Pauca
(der deutsche Name der Sachsen lautete Törnen) ein Gebäude innen und aussen vollständig
zu renovieren und mit gespendeten Geräten aus
der Schweiz auszustatten.
Die
Realisierung, ein mühsamer und nervenaufreibender Weg...
Nach ersten
Planungsarbeiten im Jahr 1997 wurde das Ganze verzögert,
weil die Zentralregierung in Bukarest die beglaubigte
Zusicherung nicht lieferte, die Betriebskosten für das
Spital sowie das Salär einer Krankenschwester während einem
Jahr zu übernehmen. Dies war aber unsere Bedingung für eine
finanzielle Unterstützung am Projekt.
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1999 |
also
zwei Jahre später konnte dank zweckgebundenen
Spenden an Papageno die die erste Ausbauetappe
gestartet werden. |
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Sie
umfasste: |
Instandstellung der Zahnarztpraxis und der kleinen
Arztwohnung |
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neue
Elektro- und Sanitärinstallationen sowie die
Reparatur von Fenstern, Türen und Sanierung des
Eingangsbereichs |
Die Renovation
war 2001 abgeschlossen, die versprochene med. Ausrüstung aus
der Schweiz installiert und der Betrieb als
Gesundheitszentrum konnte
beginnen. Papageno finanzierte dazu für max. 2 Jahre eine
Krankenschwester mit.
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Es
standen nun zur Verfügung: |
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1 |
Zahnarztpraxis |
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1 |
Geburtenzimmer |
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1 |
Röntgenzimmer.
Leider
konnte dann die Ausrüstung doch nicht geliefert
werden. |
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je 1 |
Behandlungszimmer,
Badezimmer und Schlafzimmer |
Womit auch das
dazumal grösste realisierte Projekt
durch Papageno
den Verantwortlichen Stellen übergeben werden konnte.
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Der
Betrieb war wie folgt organisiert |
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Pro Woche behandeln
nun zweimal ein Arzt und ein Zahnarzt die
Bewohner |
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Die Behandlung ist
kostenlos und wird teilweise vom Staat
übernommen |
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Angehörige pflegen
ihren Kranken selber, somit braucht es kein
weiteres Personal. |
Für dieses
Projekt wurden von Papageno ca. 300’000 Franken
investiert
Ein
Gesundheitszentrum
ohne Heizung im Winter? Für lange, bitterkalte Wintertage
war die vorhandene Heizungseinrichtung völlig überfordert.
Dank gespendeten Radiatoren und einer leistungsfähigen
Heizzentrale sollte dies in Zukunft kein Problem mehr sein
Doch es kam nicht ganz so wie
vorgesehen: |